Donnerstag, 19. Oktober 2017

Prävention


Prävention funktioniert immer nur im Zusammenspiel zwischen Patient und Arzt.

Ihr Arzt kann den aktuellen Gesundheitszustand feststellen, beraten, behandeln. Er ist der Lotse. Sie sind der Kapitän Ihres Gesundheitsschiffes. Handeln müssen Sie.

 

Es beginnt mit der präventiven Diagnostik

Bleiben wir im Bild: Wenn es im Maschinenraum leckt oder die Leitung korrodieren, bleibt das oft lange unbemerkt. Viele Krankheiten werden erst aufgedeckt, wenn sie schon deutliche Beschwerden verursachen. Nehmen Sie den Bluthochdruck: Jahrelang können zu hohe Blutdruckwerte ohne jegliche (gefühlte) Beeinträchtigung vorliegen. Gleichzeitig verändert dieser hohe Druck die Blutgefäße. Und plötzlich ist der Herzinfarkt oder der Schlaganfall da.

Genetisches Schicksal?

Etwa 80% aller Krankheiten sind Erkrankungen unseres Systems (also nicht einzelner Organe oder Körperteile): Erkrankungen des Bewegungsapparats und des Herz-Kreislaufsystems, allergische Erkrankungen etc. Sie gelten oft als durch unsere Genetik vorherbestimmtes Schicksal. Das sind sie jedoch nicht, jedenfalls nicht allein. Denn unsere genetischen Voraussetzungen sind unterschiedlich. Was der eine jahrelang unbeschadet übersteht, führt beim anderen in wenigen Monaten zur Havarie. Um diese Havarie zu vermeiden, kann man gegensteuern.

Präventive Diagnose zur Früherkennung

Vorsorgeuntersuchungen gibt es zum einen, um frühzeitig chronische Erkrankungen wie den Bluthochdruck, Diabetes mellitus, COPD, koronare Herzkrankheit, Fettstoffwechselstörungen aufzudecken. Je früher eine solche Krankheit erkannt wird, um so besser lassen sich Folgeschäden vermeiden, bei einigen der genannten Krankheiten ist auch eine RemissionRemission
Verschwinden von Symptomen
möglich.

Darum gibt es Vorsorgeuntersuchungen. Die gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen (Check-Up 35+) sind jedem anzuraten, der dieses Alter erreicht, auch wenn er keine Beschwerden hat. Es ist eine Basismaßnahme an diagnostischer Prävention. Es werden drei Laborparameter (Blutzucker, Gesamt-Cholesterin und Urinstatus) erfasst, dazu kommt eine körperliche Untersuchung einschließlich Blutdruckmessung. Es ist, wenn man noch einmal das Bild vom Schiff bemühen will, ein bisschen so, als ob Kapitän und Lotse oben auf der Treppe stehen, die in den Maschinenraum führt, und intensiv lauschen. Wenn's kracht und kleppert, wissen sie, dass etwas nicht stimmt und werden das genauer in Augenschein nehmen.

Präventive Diagnose zur Krankheitsvermeidung

Der eine oder andere will vielleicht rechtzeitig das Risiko für diese Erkrankungen einschätzen können, um möglichst noch vor Eintritt einer dieser Krankheiten auf negative Veränderungen im System reagieren zu können. Das geht nicht, wenn man oben auf der Treppe stehen bleibt. Dazu muss man schon hinuntergehen in den Maschinenraum, sprich, die  Laboruntersuchung erweitern: Wir haben ein Reihe von Labortests zusammengestellt, die einen guten Überblick über die Organfunktionen der Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, der Blutzellen und der Schilddrüse darstellen. Ergänzt durch das bildgebende Verfahren der SonographieSonographie
Ultraschall
können so klare Aussagen über den derzeitigen Zustand dieser Organe gemacht werden.

Alle diese Leistungen können Sie in unserer Praxis bekommen, sie werden über GOÄGOÄ
Gebührenordnung für Ärzte
abgerechnet, wenn sie im Zusammenhang einer Vorsorgeuntersuchung vorgenommen werden.

Präventive Diagnostik mit dem funktionellen Eiweißprofil

In unserer Praxis können wir Ihnen darüber hinaus eine Diagnose anbieten, die über die genannten Vorsorgeuntersuchung deutlich hinausgeht, das funktionelle Eiweißprofil. Jeder Arzt bekommt das bereits im Studium beigebracht: Krankheiten bilden sich in den Eiweißen in unserem Blut ab, auch wenn man noch gar keine Beschwerden hat und das manchmal schon Jahre vorher. Warum also nicht richtig reinschauen ins System, einen Blick auf die Eiweiße werfen? Schauen Sie sich dazu die folgende Präsentation an.

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