Donnerstag, 19. Oktober 2017

Grippe

 
Wer sollte sich impfen lassen?

Schwangere, über 60-jährige, Immungeschwächte und Menschen mit chronischen Herz- und Lungenerkrankungen. Man geht bei ihnen von einer reduzierten Immunabwehr aus, was dazu führen kann, dass eine Infektion mit einem echten Influenza-Virus einen schweren, ja tödlichen, Verlauf nehmen kann. Mitarbeiter im Gesundheitswesen, deren Beruf der häufige enge Kontakt mit Kranken ist, sollten sich ebenfalls impfen lassen.

Wann sollte man sich impfen lassen?

Vor Beginn der Grippesaison, also bis November, spätestens jedoch bis Januar.

Wie oft sollte man sich impfen lassen?

Da Grippeviren sich jährlich verändern (und auch der Impfstoff entsprechend angepasst wird), sollte man sich jährlich, mindestens jedoch alle zwei Jahre impfen lassen.

Gibt es unerwünschte Wirkungen?

Ja, die gibt es bei jeder wirksamen medizinischen Behandlung. Meist bleibt es jedoch bei Rötungen und leichten Schwellungen an der Impfstelle. Manchmal tritt auch leichtes Fieber auf, das aber in der Regel schnell wieder verschwindet. Schwerere Komplikationen sind extrem selten (ein oder zwei Fälle bei einer Million Impfungen).

Schützt die Grippeimpfung auch vor Erkältungen?

Nein. Die Grippeimpfung ist ein Schutz gegen die lebensbedrohliche echte Influenza. Vor  Erkältungen ("grippalen Infekten") schützt neben Abhärtung (viel Bewegung an der frischen Luft, auch und gerade im Winter, Vermeidung von überheizten Räumen) vor allem Distanz und Händewaschen.

Erkältung (Grippaler Infekt)

Erkältungen vorbeugen - aber wie?
 
Eine möglich Ergänzung aus der Komplementärmedizin

Die Grippeschutzimpfung schützt nicht gegen Infektionen mit Viren, die zu grippalen Infekten führen, dagegen helfen auch keine Antibiotika. Vor allem in der kalten Jahreszeit treten Virusinfektionen mit Fieber, Schnupfen, Gliederschmerzen und starker körperlicher Schwäche auf. Personen, die eine geschwächte Immunabwehr haben oder durch sehr viel Publikumsverkehr immer neuen Angriffen durch den Husten und Schnupfen ausgesetzt sind (das trifft natürlich auch jüngere), sind in einer Saison nicht selten von drei oder mehr Infekten betroffen.

Eine vitaminreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und Abhärtung (viel Bewegung an der frischen Luft, auch und gerade im Winter, Vermeidung von überheizten Räumen) können die körpereigene Abwehr stärken. Wenn man auf Küsschen links, Küsschen rechts verzichtet und sich regelmäßig die Hände wäscht, hält man auch die Viren auf Distanz.

Wer sich darauf allein nicht verlassen will, dem bietet die Komplementärmedizin eine zusätzliche Maßnahme, um gut durch den Winter zu kommen: Autovaccine — die Impfung mit körpereigenem Material, aus dem Bakterien isoliert werden. Diese hochtechnisiert hergestellten Präparate werden über 2 Wochen verteilt subkutan (unter die Haut) gespritzt.

Sie stellen das eigene Immunsystem bereits vor Beginn des Kontaktes mit möglichen Krankheitserregern auf Abwehr ein. Der Arbeitskreis für mikrobiologische Therapie hat bereits 2006 eine Studie zur Wirksamkeit einer Autovaccine veröffentlicht. Sie zeigte, dass die Anzahl der Infekte deutlich reduziert werden konnte. Während im Jahr vor der Anwendung annähernd 90% der Patienten von mindestens einem Infekt berichten mussten, gaben im Jahr der Anwendung der Autovaccine nur 57% an, einen Infekt erlitten zu haben.

Noch deutlicher ist die Wirkung der Autovaccine hinsichtlich der Anzahl der Infekte pro Saison und Patient, in der Mehrzahl der Fälle blieb es bei einem Infekt. Ein Patient formulierte seine Erleichterung so: „Endlich bin ich nicht den ganzen Winter über erkältet.“

Was müssen Sie machen, wenn Sie interessiert sind?

Sprechen Sie uns auf die Möglichkeit dieser Therapie an. Die Herstellung des Autovaccine-Präparates dauert mindestens 3 Wochen, daher ist es wichtig, möglichst rechtzeitig vor Beginn der auftretenden Infektwellen die Probe abgenommen und weggeschickt zu haben. Die Anwendung ist wie eine Bauchspritze zur Blutverdünnung, innerhalb zweier Wochen wird jeweils montags, mittwochs und freitags eine bestimmte Menge in die Bauchhaut gespritzt.  Die schützende Wirkung entwickelt sich sofort.

Diese Therapie aus Komplementärmedizin wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt, insgesamt kostet das Verfahren 130,70 Euro, der größte Anteil entfällt dabei mit 93,59 Euro auf die individuell für Sie hergestellte Autovaccine.